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| Filmkritik: Party (die Party) |
Party (die Party):

Iran 2001
Regie: Saman Moghadam
Ali Mossafa
Hedie Tehrani
Mehdi Khayami
Sorosh Godarzi
Esmaiel Shangeleh

Amin Haghi (Ali Mossafa) ist ein
Journalist. Er will mit Hilfe von den Memoiren seines Bruders Hossein
Haghi, der im Krieg starb (Shahid), ein Buch veröffentlichen.
Aber eines Tages wird er von Unbekannten festgenommen, gequält und
misshandelt. Später kommt er frei, aber geht dennoch seinen Weg weiter.
Amin wird ins Gefängnis geworfen, nachdem 40 Personen ihn anzeigen.
Nun müssen Familie und Freunde 12 Millionen Toman auftreiben um ihn
befreien zu können, damit er vor dem Prozess seine Verteidigung
vorbereiten kann...
Am Anfang des
Filmes steht: "Taghdim be anhai ke sang ra baraye banaye azadi be
doosh mikeshand na baraye maghbare" "Gewidmet
denjenigen die Steine auf Schultern tragen um die Freiheit aufzubauen
und nicht um Monumente zu errichten"
Party zeigt nicht nur die Welt der Journalisten sondern auch die Welt
der Jugendlichen des Nordens von Teheran mit ihrer westlichen Musik, Alkohol und
Drogen.
Ein sehr sehr trauriger Film. Man bekommt öfters Gänsehautgefühl und
Tränen in den Augen.
Serge Michel, ein Journalist der in Teheran lebt schreibt über den
Film: "Die Iraner haben sofort die Szene wieder erkannt: es ist die
genaue Antwort des Mordanschlages vom 12. März 2000 auf Said Hadjarian, der
Denker der Reformer und der am nächsten zu Khatami stehende Berater des Präsidenten."
Sehr empfehlenswert!
Meine Note für den Film (von 1-6): 1-2
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