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| Filmkritik: Eteraz (der Protest) |
Eteraz (Protest):

Iran, 2000
Regie: Masoud Kimiaei
Dariush Arjmand ...AmirMohammad Reza Forutan ....Reza
Mitra Hajjar ....Ladan
Parsa Pirouzfar ....Ghasem
Bita Farahi .... Ms. Majdi
Mehdi Fat'hi ....Mohsen
Poulad Kimiayi ....Yousef

Amir bringt die Frau seines
Bruders Reza um. Warum? Weil sie den Bruder betrogen hat und
vom "Lover" Mohsen schwanger ist.
Aufgrund dieses Mordes muss Amir ins Gefängnis, aber er kommt nach
12 Jahren wieder frei, nachdem die Eltern der Ermordeten ihm vergeben. Eine Schwester hat inzwischen geheiratet, der
Ehemann ist aber drogensüchtig. Und ein Bruder, Yousef, sitzt im
Irrenhaus, nachdem er bei den Zwischenfällen vor der Uni (Kooye
Daneshgah) durch Mitglieder einer paramilitärischen Einheit (den Basij) auf den Kopf geschlagen wurde...
Eteraz ist ein politischer Film und spiegelt die iranische Gesellschaft wieder. Ein Satz der im Film vorkommt hat mir sehr gut gefallen:
"Anha dar taghsime dolat, Khatami ra ghabool nadaran"
Ein Symbol der im Film öfters vorkommt, ist der Hahnenkampf. Die Besitzer, also die "Mächtigen", lassen ihre Hähne gegeneinander kämpfen und denen ist es egal wie viel Blut dabei vergossen wird. Hauptsache sie haben ihren "Gewinn".
Gerade bei solchen politischen Filmen sollte man auf Symbole achten und auch darüber nachdenken...
Insgesamt ein sehr realistischer Film. Sehr empfehlenswert!
Meine Note für den Film (von 1-6): 2
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