Gottesbild im
Christentum
Christen
glauben an einen einzigen Gott. Und sie glauben, dass sich dieser Gott in der
Geschichte Israels – wie im Alten Testament zu lesen – zu erkennen gegeben hat.
Sie sehen in Jesus den Erlöser, der am Kreuz gestorben ist mit den Worten
„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich
verlassen
im aramäischen original:
elahi, elahi, lemah schebaktani
(Psalm 22,2)
damit Gott den
Menschen ihre Sünden vergibt.
Gott
ist sowohl strafend als auch gerecht und gnädig.
Herr, Herr, barmherziger
und gnädiger Gott, langsam im Zorn und groß an Güte und Treue, der Tausenden
Güte bewahrt und Schuld, Frevel und Sünde aufhebt aber auch auf Strafe nicht
verzichtet , der zurückkommt auf die Schuld der Väter bei den Söhnen und
Enkeln, bei der dritten und vierten Generation. (Exodus 34,64)
Gott ist Liebe, und wer in
der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm."(1. Johannes 4,7-16)
Christen
glauben, dass Jesus von Nazaret der Sohn Gottes ist, weil er Gott seinen Vater
nennt; der Heilige Geist wird von Gott gesandt, um die Christen zu inspirieren.
Vater, Sohn und Geist sind drei Personen in dem einen Gott (Dreifaltigkeit).
Wie uns
nun aber das Neue Testament zeigt, hat Jesus den Vatertitel für Gott nicht
ausschließlich für sein persönliches Gottesverhältnis gebraucht; er redet auch
den Jüngern gegenüber von
"deinem Vater"
Dein
Almosen soll verborgen bleiben und dein Vater, der auch das Verborgene sieht,
wird es dir vergelten. (Matthäus 6,4)
"eurem
Vater"
Seht euch die Vögel des
Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in
Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als
sie? (Matthäus 6,26)
oder "eurem
Vater im Himmel"
So soll euer Licht vor den
Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel
preisen. (Matthäus 5,16)
Und er
lehrt seine Jünger beten wie er es selbst getan hat:
"Vater"
Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt,
was gut ist, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen
geben, die ihn bitten. (Lukas 11,13)
oder "Unser Vater im Himmel".
So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, dein Name werde
geheiligt... (Matthäus
6,9)
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